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Di, 20.10.20 - 15:00 Uhr /
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Kirchencafé
Do, 22.10.20 - 15:00 Uhr /

Willkommen im Westen unserer Ev. Kirchengemeinde Rheydt!

Dieser Seelsorgebereich umfasst die Stadtteile Tipp, Morr, Pongs und Hoher Berg. Er wird auch „Rheydt-West“ genannt. Vielleicht sind Sie erst kürzlich hierhergezogen und kommen sich in der neuen Umgebung noch etwas fremd vor, aber auch wenn Sie schon länger hier wohnen, wir heißen Sie auf dieser Homepage herzlich willkommen! Wir freuen uns, wenn wir Ihnen hiermit einen kleinen Überblick über das Gemeindeleben können und vielleicht auch etwas dabei ist, das Sie persönlich anspricht, weil es Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

 

In der Kirche gibt es keine Fremdlinge. Nach unserem Verständnis kann die Kirche für Menschen so etwas wie „Heimat“ sein. Für andere ist sie eher eine Art „Herberge“, das heißt sie wird nur punktuell und je nach der Lebenssituation in Anspruch genommen. Wir möchten es Ihnen überlassen, wie Sie unser Gemeindeleben erleben wollen. Fest steht, dass die Tür für Sie offen ist! Und noch eines ist sicher: Bei uns gilt die Gemeinschaft und die Solidarität noch etwas. Soweit wir, die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, Ihnen in irgendeiner Weise behilflich sein können, und sei es beim Knüpfen neuer Kontakte oder bei der Gewinnung einer sinnvollen ehrenamtliche Betätigung, möchten wir das gerne tun. Auch bei der Anmeldung von Taufen, Trauungen und Beerdigungen wollen wir Ihnen hiermit behilflich sein. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

 

Weiter unten finden Sie die einzelnen Arbeitsbereiche mit Veranstaltungsterminen, Ortsangaben und Kontaktdaten der Verantwortlichen. Wir freuen uns, dass Sie da sind!

 

Mit besten Grüßen im Namen aller Mitarbeitenden

Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Rheydt                                                                                     

»In der Kirche gibt es keine Fremden«Olaf NöllerPfarrer der Ev. Kirchengemeinde Rheydt
Meditation zum Baum
„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“
Angeblich von Martin Luther

Das Zitat, das von Martin Luther stammen soll, spricht für sich: Ein Baum steht für das Leben und für die Hoffnung; er streckt sich dem Himmel entgegen und ist doch tief verwurzelt im Boden. Auch vor unserem Ev. Gemeindezentrum Rheydt steht ein imposanter Baum, eine herrliche alte Blutbuche, die um 1935 am damaligen „Bethaus Morr“ gepflanzt wurde. Viele in der Gemeinde lieben diesen Baum, unter dessen schützendem Blätterdach man im Sommer entspannt sitzen und auch gemütlich feiern kann.

Ein Baum begegnet uns im Rheydter Westen aber auch auf dem schönen Wandteppich, der im Kirchraum zu sehen ist. Er zeigt das Siegel der Kirchengemeinde, indem das Gleichnis vom Senfkorn dargestellt ist.  Jesus sagt: „Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.“ (Matthäus 13,31+32)

Die Botschaft ist, dass Gott aus ganz unscheinbaren Anfängen ganz Großes machen kann. Ein winziges Samenkorn, das ausgestreut oder auch zufällig irgendwohin gerät, kann sich zu einer nahrungsspendenden Nutzpflanze oder einem Baum entwickeln, der Früchte und Lebensraum bietet. So verstehen wir unsere Gemeindearbeit auch: als ein Säen, aus dem Gottes Geist und Segenskraft etwas machen kann, und das auch Früchte trägt. Der Same ist aber das Wort, in dem uns im Namen Jesu Christi gesagt wird, dass wir von Gott geliebt sind!