120 JAHRE: DIE KANTOREI DER EV. HAUPTKIRCHE RHEYDT
1883 bis 1960

Mit der Gründung des „Evangelisch-Kirchlichen-Gesangsvereins Rheydt“ am 3. Dezember 1883 beginnt die Geschichte der Kantorei an der Hauptkirche Rheydt. 126 Sängerinnen und Sänger kamen zur ersten Übungsstunde unter Leitung des Seminarmusiklehrers Zipp. Doch was fängt eine gut „reformierte“ Gemeinde mit einem Chor an? Der Chor durfte in den ersten Jahren seines Bestehens nur ausnahmsweise in der Friedenskirche (einer in dieser Zeit erbauten Filialkirche im Ortsteil Geneicken) bei einem Gottesdienst singen. So schnell, wie die Begeisterung gekommen war, so schnell ebbte sie darum auch wieder ab.

1889 ließ man den Verein wegen zu geringer Mitgliederzahl für einige Zeit ruhen. Am 18.11.1890 übernahm der Musiklehrer Hugo Volckmar den Chor. Mit seinem Dirigat schien die Krise überwunden: Das Presbyterium genehmigte dem „kirchlichen Gesangverein“, an hohen Feiertagen im Gottesdienst mitzuwirken. Am Tag der Einweihung der neuen Hauptkirche veranstaltete man eine große musikalische Abendfeier.

Der Chor stand dann unter Leitung von Paul Höffer und Dr. Paul Nicolai, der bis 1952 Dirigent war. 1952 übernahm Studienassessor Heinz Antholz die Chorleitung bis 1960.

KANTOREN DER HAUPTKIRCHE UND DIE KANTOREI
1961 bis 1964

Mit der Gründung des „Evangelisch-Kirchlichen-Gesangsvereins Rheydt“ am 3. Dezember 1883 beginnt die Geschichte der Kantorei an der Hauptkirche Rheydt. 126 Sängerinnen und Sänger kamen zur ersten Übungsstunde unter Leitung des Seminarmusiklehrers Zipp. Doch was fängt eine gut „reformierte“ Gemeinde mit einem Chor an? Der Chor durfte in den ersten Jahren seines Bestehens nur ausnahmsweise in der Friedenskirche (einer in dieser Zeit erbauten Filialkirche im Ortsteil Geneicken) bei einem Gottesdienst singen. So schnell, wie die Begeisterung gekommen war, so schnell ebbte sie darum auch wieder ab.

1889 ließ man den Verein wegen zu geringer Mitgliederzahl für einige Zeit ruhen. Am 18.11.1890 übernahm der Musiklehrer Hugo Volckmar den Chor. Mit seinem Dirigat schien die Krise überwunden: Das Presbyterium genehmigte dem „kirchlichen Gesangverein“, an hohen Feiertagen im Gottesdienst mitzuwirken. Am Tag der Einweihung der neuen Hauptkirche veranstaltete man eine große musikalische Abendfeier.

Der Chor stand dann unter Leitung von Paul Höffer und Dr. Paul Nicolai, der bis 1952 Dirigent war. 1952 übernahm Studienassessor Heinz Antholz die Chorleitung bis 1960.

KANTOR KARL-BERNHARD MEYER
1965 bis 2002

Am 1. April 1965 trat Karl-Bernhard Meyer seinen Dienst als Kantor der Gemeinde Rheydt an. Er bestimmte die musikalischen Geschicke bis zur seiner Pensionierung im Jahre 2002. Kantor Meyer beschloss, die Chorarbeit neu „von unten“ mit Kindern und Jugendlichen aufzubauen: die „Jugendkantorei“ und der „Kinderchor“ entstanden. In „Musikalischen Abendgottesdiensten“ führte er Kantaten von Bach, Buxtehude, Reger u. a. auf und weckte in der einstmals so streng reformierten Gemeinde immer mehr das Bewußtsein, dass Wort und Musik keine Gegensätze bilden sondern sich gemeinsam befruchtende und untrennbar für den christlichen Gottesdienst zusammengehörende Elemente sind. Vehement setzte er sich für den Fortbestand des 9.00 Uhr-Gottesdienstes in der Hauptkirche ein: war dies lange Zeit doch der einzige „liturgische“ Gottesdienst der Rheydter Gemeinde. Es ist schon fast ein kleines Wunder, dass seit einiger Zeit in allen Predigtstätten jeden Sonntag ein liturgisch reichhaltig ausgestalteter Gottesdienst mit Antwortgesängen der Gemeinde nach Agende gefeiert wird.

1889 ließ man den Verein wegen zu geringer Mitgliederzahl für einige Zeit ruhen. Am 18.11.1890 übernahm der Musiklehrer Hugo Volckmar den Chor. Mit seinem Dirigat schien die Krise überwunden: Das Presbyterium genehmigte dem „kirchlichen Gesangverein“, an hohen Feiertagen im Gottesdienst mitzuwirken. Am Tag der Einweihung der neuen Hauptkirche veranstaltete man eine große musikalische Abendfeier.

Der Chor stand dann unter Leitung von Paul Höffer und Dr. Paul Nicolai, der bis 1952 Dirigent war. 1952 übernahm Studienassessor Heinz Antholz die Chorleitung bis 1960.

KANTOR UDO WITT
seit 2002

Nach der Pensionierung von Kantor Karl-Bernhard Meyer wählte das Presbyterium im Oktober 2002 Kantor Udo Witt zum Nachfolger. Udo Witt studierte Ev. Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln (Orgel bei Prof. Stockmeier, Dirigieren bei Prof. Frederichs). Nach nebenamtlicher Tätigkeit in Kelzenberg war Udo Witt zehn Jahre Kantor in Viersen - Süchteln und danach bis 2001 Kreiskantor des Kirchenkreises Duisburg-Nord an der Friedenskirche Hamborn. Seit 2002 ist er Kantor an der Hauptkirche der Ev. Kirchengemeinde Rheydt. Als Dirigent führte er mit den jeweiligen Kantoreien, teilweise zusammen mit dem "Dülkener Kammerchor", dessen Leitung er seit 1992 inne hat, u.a. Mozarts Requiem, Bachs Weihnachtsoratorium, Johannes und Matthäus-Passion sowie die Oratorien Ellas und Paulus von Mendelssohn und das Requiem von Johannes Brahms auf, Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, in die Schweiz und nach Israel. CD- Einspielungen der romantischen „Wilhelm Sauer- Orgel" aus dem Jahre 1902 der Ev. Hauptkirche Rheydt sowie Dozententätigkeit an der Musikschule Mönchengladbach (Knabenchor) runden seine vielfältigen musikalischen Aktivitäten ab.