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Wochenspruch Johannes 10,11a.27–28a

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Glaubst Du das?

Als ich den Wochenspruch las, fragte ich mich, ob wir das wirklich glauben und unser Leben danach ausrichten, was der Wochenspruch zum Ausdruck bringt: Ist Jesus Christus der gute Hirte? Hören wir seine Stimme? Folgen wir ihm? Kennt er uns? Schenkt er ewiges Leben?

Glaubst Du das?

Vielfach gibt es Enttäuschungen und Nöte, kritisches Denken und Unwissen, die uns zweifeln lassen.

Der gute Hirte

Die dunklen Täler im Leben und die Überhöhung der kritischen Vernunft sind nur die eine Seite unseres Menschseins: Erfahrungen von Vertrauen und Liebe, Geborgenheit und Zuwendung, Gesundheit und medizinischer Versorgung, Familie und Freunde sind die andere Seite des Lebens, wofür wir nur dankbar sein können.
Das Bild vom guten Hirten berührt mich. Erinnerungen an meine Kindheit werden wach. In einem 2000-Seelendorf zwischen Gießen und Wetzlar bin ich groß geworden. Dort gab es noch vor 50 Jahren die Hirten mit ihren Schafherden, die von Weideplatz zu Weideplatz zogen, um ihrer Herde gute Nahrung zu geben. Symbolisch steht der gute Hirte für Fürsorge und sich kümmern. 

Ewiges Leben

Ewiges Leben ist im Johannesevangelium erfülltes Leben, das jetzt schon verheißen ist und über den Tod hinausweist. Unser Leben ist endlich und zerbrechlich, das wird uns durch das Virus, das uns seit über einem Jahr in Atem hält, schmerzhaft bewusst. Ich wünsche uns, dass wir Gottes Kümmern und Fürsorge in unserem Leben neu erfahren und uns das Bild vom Guter-Hirte-Sein inspiriert und Zuversicht schenkt.